Was ist ZOVI?

  • Initiative zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes in Bereichen Verkehr und Infrastruktur
  • Europaweit einzigartige Allianz über traditionelle Unternehmens-, Branchen- und Infrastrukturgrenzen hinweg
  • Ziel: Erarbeitung eines gemeinsamen Allianzprogrammes

In Anwesenheit von Bundesminister Ing. Norbert Hofer und Abg. z. NR/ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger wurde am 02.10.2018 die Zukunftsoffensive Verkehr & Infrastruktur (ZOVI) vorgestellt. In einer europaweit einzigartigen Allianz der führenden Leitunternehmen aus den Bereichen Verkehr und Infrastruktur werden übergreifende Allianz- und Partnerprojekte erarbeitet. Im Mittelpunkt der Initiative steht eine neue Form der effizienten und umsetzungsorientierten Zusammenarbeit über traditionelle Unternehmens-, Branchen- und Infrastrukturgrenzen hinweg. Gründungsunternehmen der Allianzplattform sind wesentliche Leitunternehmen aus den drei wichtigsten Infrastruktur-Clustern Verkehr, Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

In weiterer Folge erarbeitet die ZOVI bis Mitte 2019 gemeinsam mit der Bundesregierung ein entsprechendes Allianzprogramm.

Bei der ZOVI handelt es sich um eine offene Projektplattform. Die Projektarbeit passiert im Rahmen von Task-Forces unter Einbeziehung von Experten aus Wissenschaft, den österreichischen Interessensverbänden, der Verwaltung sowie Zivilgesellschaft.

Die Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger ist uns wichtig. Daher ersuchen wir Sie bis 31.10.2018 Ihre Projektideen in den Bereichen Verkehr und Infrastruktur vorzuschlagen. Nach Freigabe durch das Projektbüro erscheint die Idee unter „veröffentlichte Einreichungen“. Das Plattformbüro der ZOVI evaluiert die Projektideen und nimmt Kontakt mit den Ideengebern und Ideengeberinnen auf.

 

 

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Wer ist ZOVI?

Die ZOVI formiert sich derzeit aus folgenden Gründern/Gründungsunternehmen: DI Wolfgang Anzengruber (Verbund), Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer (APG), Mag. (FH) Paul Blaguss (Blaguss Gruppe), Dr. Erich Forster (WESTbahn), Marcus Grausam (A1), KR Ing. Wolfgang Hesoun (Siemens Österreich), Mag. Wolfram Senger-Weiss (Gebrüder Weiss), Mag. Wolfgang Jani (Austrian Airlines), Ing. Werner Knausz (Altstoff Recycling Austria), Robert Machtlinger (FACC), Günter Birnstingl (DHL), Mag. Andreas Matthä (ÖBB), Prof. Dr. Günther Ofner (Flughafen Wien), DI Hans-Peter Weiss (BIG), Mag. Karin Zipperer (ASFinAG).

Zur Unterstützung der Projekte durch Fachexpertise verfügt die ZOVI darüber hinaus über einen wissenschaftlichen Beirat mit folgenden Gründungsmitgliedern: Univ-Prof. DI Dr. Friedrich Zibuschka , Ass. Prof. Dkfm. Mag. Dr. Brigitta Riebesmeier, GF DI Anton Plimon, Dr. Werner Rosinak, Baurat H.C. DI Ing. Josef Prem, Vizerektor Univ.Prof. DI Dr. Horst Bischof.

 

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Veröffentlichte Einreichungen

Annemarie G.

Ich komme vom organisierten Sport und berate Sportvereine.
Die Infrastruktur vieler Vereine, und damit die Qualität der Ausübung der Sportstunden ist bei vielen Vereinen eine Herausforderung. Wenn es darum geht sein Angebot im Bereich Bereiten- Gesundheitssport aber auch Leistungssport anbieten zu können stoßen viele Vereine an die Barriere Infrastruktur. Für die vielen kleineren Vereine ist, die einen großen Anteil an Kinder- und Jugendarbeit leisten aber auch im Gesundheitssport (Gruppe Senioren und Erwachsenen) ist es zunehmend schwerer an Hallenzeiten zu kommen. Sie sind oft abhängig von Schulstandorten und ihren Hallen. Da diese Halle aber immer öfters selber von den Schulen (Ganztagsschulen)gebraucht werden, spitzt sich die Situation immer mehr zu. Die paar Abendstunden die übrigleiben müssen sich die die Vereine aufteilen. Da kann es auch passieren dass die Hallen von Gymnastikstunden und Fitnessstunden oder Seniorenturnen besetzt sind (wichtige Bewegungseinheiten, die aber nicht unbedingt eine Sporthalle benötigen würden) und der Leistungssport der die Halle zum Trainieren braucht, hat zu wenig Stunden, oder umgekehrt. Deswegen hier ein Vorschlag:
Das diese Vereine ehrenamtlich geführt werden haben sie meist kein Kapital sich eigenen Sportstätten, Hallen oder einfach Bewegungsräume zu bauen. Wenn die Leerstehenden Geschäftsräume, Hallen in den Fußgeher Zonen in den Städten, Dörfer verwendet würden. Ein Apel an die Politik: alle Vereine, Immobilienbesitzer , Infrastrukturverantwortliche zusammensetzten den Bedarf abklären und Lösungen finden. Es bedarf hier eine Koordination der öffentlichen Hand, da die Vereine durch ihre Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit oft zu wenige Ressourcen haben. Ob im einem ehemaligen Einkaufstempel jetzt zb. Eine Kegelbahn, oder Tischtennisplätze, Gymnastikräume für Senioren, Mutter-Kind-turnen, Wirbelsäulengymnastik, Boxen usw. oder eine Halle mit fixen Sportgeräten/Turnen aufgebaut werden, richtet sich nach den ansässigen Vereinen und der Immobilie. Natürlich muss parallel die Infrastruktur aufgebaut werden (Radparkplätze usw.) Meist liegen diese leerstehenden Räume sehr zentral, wo es bereits eine gute Infrastruktur gibt und die Eltern nicht mehr auf das Auto angewiesen sind die Kinder zum Sport zu bringen und ähnliches. Der Stadtkern/Ortskern wird wieder mehr belebt.

Johannes H.

Diese Projektidee wurde durch mehrere derzeit laufende Projekte bzw. Testbetriebe inspiriert.
VOESTalpine,Siemens und VERBUND bauen eine Pilotanlage für grünen Wasserstoff
Wasserstoffbus: ÖBB startet Testbetrieb in Wien
Hyundai Nexo Wasserstoff-Elektro betriebener PKW, 600km

Mit diesem Projekt werden mehrere Ziele angestrebt:
Nutzung von inländischen Ressourcen zur Energieerzeugung bzw. Speicherung
Reduzierung des CO2 Ausstosses
Nutzung bzw. Ertüchtigung von bereits bestehenden Infrastrukturen
Energieunabhängigkeit

Mit elektrischer Energie und Wasserstoff könnten die genannten Ziele allumfassend erreicht werden.

Die CO2-neutrale Erzeugung von elektrischer Energie wird durch viele unterschiedliche erneuerbaren Erzeugungen wie Wasserkraftwerke, Wind, Photovoltaik ermöglicht.
Windenergie bzw. Photovoltaik produzieren elektrische Energie nicht immer zu dem Zeitpunkt wo sie auch verbraucht wird, weshalb diese gespeichert werden muss um sie später zu nützen.

Die Speicherung kann durch Pumpspeicherkraftwerke in den Alpen, Wasserstofftanks und minimal mit Batterien erfolgen.
Der Vorteil von Wasserstoff gegenüber Batterien besteht in beinahe unbegrenzten inländischen Ressourcen, Speichermöglichkeiten und dadurch auch unbegrenzter Verfügbarkeit.
Mit der Umsetzung von Strom in Wasserstoff kann damit ein Überangebot von Energie zusätzlich zu den bereits vorhandenen Möglichkeiten gespeichert werden und muss nicht ungenutzt bleiben,
da es mit der Erzeugung von Wasserstoff immer eine Speichermöglichkeit gibt.

Die elektische Energie für die Erzeugung von Wasserstoff kann sowohl lokal z.B.: Privathaushalten als auch zentral z.B.: Anlagen, wie bei der VOESTalpine, erfolgen.
Der so erzeugte Wasserstoff kann in Bedarfszeiten, wenn keine erneuerbare Energie vorhanden ist z.B.: Windstille oder in der Nacht (keine Sonne) zur Stromerzeugung genutzt werden.
Private Haushalte, die Photovoltaikenergie zur Verfügung stellen, könnten diese nach einem Umrechnungsschlüssel in Wasserstoff wieder zur Verfügung gestellt bekommen.
Um die Umsetzung von elektrischer Energie in Wasserstoff und wieder zurück flächendeckend zu ermöglichen, bedarf es eines leistungstarken Stromnetzes.

Die bestehende Infrastruktur der Tankstellen könnte nach Ertüchtigung um Wasserstofftanks sowohl von PKW’s als auch LKW’s genützt werden.
Bei den Tankstellen könnten auch der privat erwirtschaftete Wasserstoff abgeholt werden.

Einer der größten Vorteile besteht in der drastischen Reduzierung des CO2 Ausstoßes, Reduktion der Abhängigkeit von Ressourcen aus dem Ausland wie Treibstoff, Kohle und Strom und Sicherung des Wirtschaftstandortes Österreich.

Quellen:
https://industriemagazin.at/a/stahl-mit-wasserstoff-voestalpine-plant-vollbetrieb-ab-fruehjahr
https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5406700/Voestalpine-baut-in-Linz-eine-WasserstoffPilotanlage

Wasserstoffbus: ÖBB startet Testbetrieb in Wien


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181003_OTS0083/oebb-medienpraesentation-postbus-startet-erstmalig-testbetrieb-eines-wasserstoffbusses-in-oesterreich

https://www.hyundai.at/Innovation/NEXO.aspx

Andreas P.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Projektidee begründet sich auf 2 Problemen und soll zum einen ein Regulativ schaffen zur Einbindung und Nachrüstung elektrischer Lademöglichkeiten in Tiefgaragen von Mehrpartein-Häusern über Solaranlagen und Energiespeicher.

Leider ist es derzeit so das für eine Nachrüstung von Ladestationen eine einstimme Zustimmung zu Stande kommen muss. Oft ist das durch die verschiedenen Interessen der Eigentümer nicht möglich.

Fakt ist das vor allem in Wien viele neue Objekte bereits mit Solaranalgen am Dach gebaut.

Meine Idee wäre zum einen eine Regulative zu schaffen welche die Nachrüstung zum Laden elektrischer Fahrzeuge erleichtert. Zum Anderen sollte vor allem in Objekten wo bereits Solaranalgen vorhanden sind die Implementierung entsprechender Stromspeicher geprüft werden, sodass die unter Tags (wo die meisten Bewohner arbeiten) die Energie gewonnen und gespeichert wird, und dann in dem Objekt selbst Abends zur Verfügung steht um z.B. die Mobilität zu gewährleisten.
Da die Energiezählerräume Baurechtsgemäß eigene Räume mit Brandschutzklasse sind, wären diese für Neubauprojekte nur etwas größer zu dimensionieren um Energiespeicher unter zu bringen.

Zusätzlich könnte man die Ausrüstung von Überdachungen (z.B. Müllsammelplatz) oder südseitig gelegenen Balkongeländern durch Solarmodule überlegen.

So würde man sicherstellen das die Energieerzeugung und Nutzung relativ Zentral für die Objekte entsteht. Über entsprechende Verbindung mehrerer Objekte würde sich dank Smartmeter – Technologie auch der „kurzfristige“ Energieaustausch zwischen nahen Objekten ermöglichen.

Der Zusätzliche finanzielle Aufwand erscheint mir gering, das Energieversorgungsnetz würde damit dezentraler werden, die Steuertechnologie ist vorhanden, der Nutzen wäre in Hinsicht elektrische Fortbewegung wohl nutzbar.

MfG
Andreas Pischel

Christopher H.

Meine Projektidee ist auf Beton und Asphalt zu verzichten und auf die Schiene d.h. neue Eisenbahnlinien im Nahverkehr für die Landeshauptstädte zu setzen und mehr baulich getrennte Radwege statt Parkplätze in den Städten. Die Asfinag soll ich auf Straßenerhaltung-und sanierung konzentrieren.

Markus D.

Beschleunigung der Züge auf der Westachse zwischen Wien Hauptbahnhof und Flughafen Wien, sowie Weiterführung bis Bratislava bzw. Budapest. Dadurch würden einerseits die Verbindungen aus dem Westen noch attraktiver, andererseits wäre der Flughafen Schwechat auch ein attraktiver Hub für die Hauptstadtregion Bratislava und sogar für Westungarn.

Sobald der Koralmtunnel befahrbar ist sollten Züge von Villach-Klagenfurt über Graz und Wien Hauptbahnhof bis Flughafen Wien weitergeführt werden. Somit wäre auch Süd-Ost-Österreich besser an den einzigen österreichischen Hub angebunden.

Markus D.

Ausstattung mindestens eines Parkgeschosses im Parkhaus 4 des Flughafen Wien mit normalen Steckdosen zum Laden von Elektroautos. Das ist effektiver als zusätzliche Schnellladestationen, denn praktisch jeder, der verreist, kommt frühestens mehrere Stunden später wieder zurück, oft aber erst Tage oder Wochen später. Aus diesem Grund ist keine hohe Ladeleistung zum Laden der Elektrofahrzeuge notwendig. Besonders Charmant wäre es, auf den Dächern des Flughafens PV-Anlagen zu installieren und den so gewonnenen Sonnenstrom zum Laden zu verwenden. Das würde ganz nebenbei auch die Ökobilanz des Flughafens geringfügig verbessern.